Das Berliner Reichstagsgebäude wurde 1884-1894 nach den Plänen
des Architekten Wallot erbaut. Die Schrift : "Dem Deutschen Volke"
wurde erst 1916 hinzugefügt. Im Jahre 1933 wurde durch den
Reichstagsbrand ein Teil des Gebäudes zerstört. Nachdem das
Berliner Reichstagsgebäude zusätzlich unter den Zerstörungen des
Krieges sehr stark gelitten hatte, wurde es nach dem 2. Weltkrieg
1954-1961 wieder aufgebaut.
Als 1991 die Wiedervereinigung kam wurde der Sitz des Deutschen
Bundestages von Bonn ins Reichstagsgebäude verlegt, da dies ein
Wahrzeichen "Deutscher Geschichte" ist.
1995-1999 wurde das Berliner Reichstagsgebäude nach den Plänen des
englischen Stararchitekten Sir Norman Foster abermals
umgebaut und am 19. April 1999 feierlich im Beisein der
Bundesregierung eröffnet.
Das Reichstagsgebäude hat sich mittlerweile zu einem perfekten Sitz für das Parlament entwickelt und bei nationalen und internationalen Besuchern ein begehrtes Schauobjekt geworden.
Ob Bundestagsabgeordneter, Mitarbeiter des Hohen Hauses oder Besucher, jeder benutzt die automatischen Schiebtüranlagen in den Eingängen Ost, West, Nord und Süd. Sämtliche Eingänge wurden mit Unterflur-Schiebetüranlagen versehen. In den Eingängen Ost und West betragen die Durchgangshöhen 4.000 mm. Eine Zulassung für den Einsatz in Rettungswegen wurde im Rahmen einer Einzelabnahme durch den TÜV vor Ort erwirkt. Ein Zertifikat für die Einbruchhemmung liegt ebenfalls vor. Alle Türflügelprofile wurden aus Edelstahlvollmaterial gefräßt.
| Westseite bei Nacht | Westeingang | Nordeingang | Ostportal |
| Eingangstür Ost | Südportal | Eingangstür Süd |