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Bundeskanzleramt
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Bundeskanzleramt


Das Bundeskanzleramt ist eines der imposantesten Bauwerke im neu entstandenen Regierungsviertel. Nach dem Entschluss des Deutschen Bundestags vom 20.6.1991 Berlin zur Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands zu wählen, wurde ein Wettbewerb um die architektonische Gestaltung der Regierungsgebäude im Spreebogen ausgeschrieben. Die Berliner Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank, entwarfen das "Band des Bundes", dessen Gebäude über die Spree reichen und so Ost und West miteinander verbinden. Nach dem Baubeginn 1997 wurde das Gebäude 2001 in vierjähriger Bauzeit fertiggestellt.
Das in den "Band des Bundes" integrierte Kanzleramt besteht aus einem neungeschossigen Mittelbau, dem Leitungsgebäude, und niedrigeren langgestreckten Flügeln. Kennzeichen des Leitungsgebäudes ist der 18 Meter hohe Halbkreis im oberen Teil der Fassade.
Die gläsernen Fassaden des Bundeskanzleramtes vermitteln Transparenz und Weitläufigkeit. 12 Meter hohe, weichgeformte Stelen, die auf den ersten Blick wie Säulen wirken, strukturieren die Glasfassaden und vermitteln Perspektiven, in denen Innen und Außen des Gebäudes ineinander übergehen.
Im Innern des Kanzleramtes befinden sich in den Seitenflügeln die Büros der Mitarbeiter, das Leitungsgebäude dient der Repräsentation. Allein die Eingangshalle besitzt die Ausmaße einer Kathedrale. Die Empfangsebene des Kanzlers bietet mit ihrer transparenten Gestaltung und den Balkonen einen wunderbaren Blick über den Tiergarten. Der Ehrenhof, in dem die Staatsgäste empfangen werden, ist geschmückt mit der monumentalen eisernen Skulptur "Berlin" des spanischen Künstlers Eduardo Chillida.

Im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung hat die Fa. Atanassow & Co. Zugangs- und Sicherheitssysteme den Auftrag für den Einbau einer zusätzlichen automatischen Schiebetüranlage im Foyer Corona Nord erhalten. Diese dient als zusätzliche Abschottung des Haupteingangsbereichs des Bundeskanzleramtes. Aufgrund der exponierten Lage der Türanlage wurde an diese besondere Anforderungen gestellt. Zum einen Stand die Forderung der Architekten, vertreten durch den  Partner von Schultes und Frank, Christoph Witt, eine Türanlage einzubauen, die sich einfügt, als wenn sie von Anfang an geplant wäre. Zum anderen gab es eine logistische und organisatorische Herausforderung. Der Umbau des Eingangsbereichs musste im laufendem Geschäftsbetrieb ausgeführt werden. Die Bundeskanzlerin, alle Mitarbeiter und Besucher sollten von den Baumaßnahmen möglichst nicht tangiert werden.

Wie Sie den folgenden Bildern entnehmen können, ist eine architektonisch und technisch anspruchsvolle Lösung innerhalb kürzester Zeit entstanden.

Refezenzobjekt - Bundeskanzleramt

Aufmass vor Ort Montagebeginn Aussparung für Sensorik Montage Antrieb
Transport Türflügel Einbau Bodenschiene Detail Fussboden Abnehmbares Deckenpaneel
Einbau Sensorik innen Einbau Sensorik aussen Ansicht von rechts Ansicht mittig
Ansicht von links Ansicht von innen